Du wohnst in Treptow-Köpenick? Dann sind dir Meldungen über Einbrüche in Müggelheim, Vandalismus an der Wuhlheide oder Drogendelikte am Bahnhof Köpenick sicher schon untergekommen.[7] Wie viel Gewicht haben solche Einzelfälle, gemessen an der offiziellen Statistik?
Die Antwort liefern zwei Datensätze der Polizei: der Kriminalitätsatlas Berlin (Stand 2025)[1] und die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025[2]. Wir haben beide durchgearbeitet: für den Vergleich mit den elf übrigen Bezirken, für die Rangfolge der Gebiete von Alt-Treptow bis Schmöckwitz und für die Entwicklung der letzten Jahre.
- 24.143 Fälle: das Jahr 2025 in Treptow-Köpenick
- Treptow-Köpenick und der Rest der Stadt: der Vergleich
- Deliktstatistik für Treptow-Köpenick
- Alt-Treptow, Schöneweide, Müggelheim: die Gebiete im Ranking
- Wie sich die Zahlen seit 2016 bewegt haben
- Tatverdächtige: Zahlen für ganz Berlin
- FAQ: Kriminalität in Treptow-Köpenick
- Quellen
24.143 Fälle: das Jahr 2025 in Treptow-Köpenick
Die Polizei nahm 2025 in Treptow-Köpenick 24.143 Straftaten[1] auf. 2024 lag die Zahl bei 25.729. Macht 1.586 Fälle weniger und ein Minus von 6,2 Prozent.
Aussagekräftiger ist die Häufigkeit pro 100.000 Einwohner. Sie ging von 8.750 im Jahr 2024 auf rund 8.060 im Jahr 2025 deutlich zurück. Unter Berlins Bezirken steht Treptow-Köpenick damit auf Platz 11 von 12.
Wie gut die Polizei Fälle im Bezirk aufklärt, lässt sich dem Kriminalitätsatlas nicht entnehmen, weil er diese Quote nicht nach Bezirken aufteilt. Die berlinweite Aufklärungsquote betrug laut PKS 44,9 Prozent im Jahr 2025, dem jüngsten vollständig ausgewerteten Jahr, und 45,5 Prozent im Jahr 2024.[2]
Fallzahl oder Rate: Worauf kommt es an?
Für Vergleiche nutzt die Polizei Berlin die Rate Straftaten pro 100.000 Einwohner. Sie neutralisiert die Größe der Bevölkerung, sodass ein kleiner Ort wie Schmöckwitz neben einem großen Gebiet wie Adlershof bewertet werden kann.[4] Die Fallzahl allein wäre irreführend. Ein bevölkerungsreicher Bezirk sammelt mehr Delikte an und ist pro Kopf gerechnet trotzdem oft sicherer als ein kleiner Bezirk mit weniger Fällen.
Treptow-Köpenick und der Rest der Stadt: der Vergleich
Auf Basis der Straftaten pro 100.000 Einwohner reiht sich Treptow-Köpenick 2025 auf Platz 11 von 12 ein.[1] Das macht den Bezirk zu einem der sichersten in Berlin. Höhere Werte haben die Innenstadt und die Bezirke im Mittelfeld, niedrigere nur Steglitz-Zehlendorf.
| Platz | Bezirk | Straftaten je 100.000 Einwohner (2025) |
|---|---|---|
| 1 | Mitte | 19.921 |
| 2 | Friedrichshain-Kreuzberg | 17.879 |
| 3 | Charlottenburg-Wilmersdorf | 13.162 |
| 4 | Neukölln | 12.555 |
| 5 | Tempelhof-Schöneberg | 10.577 |
| 6 | Spandau | 9.649 |
| 7 | Lichtenberg | 9.477 |
| 8 | Reinickendorf | 8.904 |
| 9 | Marzahn-Hellersdorf | 8.351 |
| 10 | Pankow | 8.305 |
| 11 | Treptow-Köpenick | 8.063 |
| 12 | Steglitz-Zehlendorf | 6.624 |
Der Abstand zur Innenstadt ist groß: rund 8.060 Straftaten je 100.000 Einwohner hier, rund 19.900 in Mitte und rund 17.900 in Friedrichshain-Kreuzberg. Steglitz-Zehlendorf, der sicherste Bezirk, schneidet aber besser ab, Treptow-Köpenick liegt etwa 22 Prozent darüber.
Deliktstatistik für Treptow-Köpenick
An erster Stelle steht, wie überall in Berlin, der Diebstahl. Körperverletzungen folgen mit weitem Abstand auf Position zwei, Sachbeschädigungen auf Position drei. Hier alle Delikte im Einzelnen:
| Delikt | Fälle 2025 | Je 100.000 Einwohner |
|---|---|---|
| Diebstahl insgesamt | 10.632 | 3.551 |
| Körperverletzung insgesamt | 2.934 | 980 |
| Sachbeschädigung | 2.904 | 970 |
| Freiheitsberaubung, Nötigung, Bedrohung, Nachstellung | 1.466 | 490 |
| Diebstahl an oder aus Kfz | 1.933 | 646 |
| Gefährliche und schwere Körperverletzung | 649 | 217 |
| Wohnraumeinbruch | 901 | 301 |
| Fahrraddiebstahl | 1.496 | 500 |
| Rauschgiftdelikte | 373 | 125 |
| Diebstahl von Kraftwagen | 503 | 168 |
| Branddelikte insgesamt | 189 | 63 |
| Sachbeschädigung durch Graffiti | 433 | 145 |
| Raub | 214 | 71 |
| Straßenraub, Handtaschenraub | 129 | 43 |
| Brandstiftung | 69 | 23 |
Die wichtigsten Punkte für den Bezirk:
- Diebstahl bleibt Delikt Nummer eins. 10.632 Fälle, das sind rund 44 Prozent aller Straftaten in Treptow-Köpenick. 2.436 Diebstähle drehen sich um Autos, zusammengesetzt aus Diebstahl an oder aus Kfz und Diebstahl von Kraftwagen. Die Berliner Polizei klärt in diesem Feld nur etwa 21 Prozent auf.
- Mehr Körperverletzungen. Die Zahl stieg von 2.833 auf 2.934, ein Zuwachs von 3,6 Prozent. Positiv: Berlinweit werden rund 80 Prozent dieser Fälle aufgeklärt, oft stammen Täter und Opfer aus demselben Umfeld und kennen sich.
- Einbrüche nehmen kräftig zu. 901 Wohnungseinbrüche nach 632 im Jahr 2024 ergeben ein Plus von rund 43 Prozent. Berlinweit bleibt es bei etwa der Hälfte der Einbrüche beim Versuch.
- Oberschöneweide und Alt-Treptow sind die Schwerpunkte. Die beiden Bezirksregionen vereinen rund 18 Prozent der Straftaten, die 2025 in Treptow-Köpenick erfasst wurden. Angesichts von Geschäftsstraßen und Verkehrsknoten in beiden Gebieten ist das plausibel.
Alt-Treptow, Schöneweide, Müggelheim: die Gebiete im Ranking
Mit 20 Bezirksregionen ist Treptow-Köpenick feiner gegliedert als die meisten Bezirke, sie reichen von Alt-Treptow bis nach Schmöckwitz.[6] Die Polizei gibt für jede Region die Fälle und die Rate je 100.000 Einwohner an. Erst zusammen erzählen die beiden Werte die ganze Geschichte: Die Fallzahl zeigt die Menge, die Rate korrigiert die Unterschiede zwischen dicht bewohnten Gebieten wie Altglienicke und kleinen Orten wie Müggelheim.
| Rang | Bezirksregion | Fälle 2025 | Je 100.000 Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1 | Alt-Treptow | 2.065 | 15.349 |
| 2 | Niederschöneweide | 1.923 | 12.919 |
| 3 | Dammvorstadt | 1.579 | 12.634 |
| 4 | Plänterwald | 1.164 | 9.853 |
| 5 | Oberschöneweide | 2.343 | 9.142 |
| 6 | Adlershof | 2.009 | 8.865 |
| 7 | Baumschulenweg | 1.646 | 8.437 |
| 8 | Köllnische Vorstadt/Spindlersfeld | 1.065 | 8.142 |
| 9 | Altstadt Köpenick | 587 | 7.914 |
| 10 | Bohnsdorf | 1.217 | 7.790 |
| 11 | Grünau | 573 | 6.744 |
| 12 | Johannisthal | 1.427 | 6.430 |
| 13 | Friedrichshagen | 1.213 | 6.405 |
| 14 | Allende-Viertel | 762 | 6.299 |
| 15 | Altglienicke | 1.926 | 6.081 |
| 16 | Rahnsdorf | 608 | 5.394 |
| 17 | Köpenick Nord | 575 | 4.262 |
| 18 | Köpenick Süd | 535 | 4.067 |
| 19 | Schmöckwitz | 158 | 3.517 |
| 20 | Müggelheim | 197 | 2.798 |
Den Spitzenwert erreicht 2025 Alt-Treptow mit 15.349 Straftaten je 100.000 Einwohner, 90 Prozent über dem Mittel von Treptow-Köpenick. Das liegt an der Nutzung des Gebiets: Geschäftsstraßen, Einkaufslagen und stark befahrene Verkehrswege konzentrieren sich hier, und genau an solchen Orten fallen Ladendiebstahl, Sachbeschädigung und Körperverletzung am häufigsten an.
Am anderen Ende steht Müggelheim. 197 Fälle und 2.798 Straftaten je 100.000 Einwohner, weniger meldet keine Region im Bezirk.
Wie sich die Zahlen seit 2016 bewegt haben
In Treptow-Köpenick liegt der Tiefpunkt am Anfang der Reihe: Das Minimum der letzten zehn Jahre fällt auf 2016 mit 23.994 Straftaten, der Höhepunkt erst 2022 mit 26.843. Dazwischen bewegte sich der Bezirk stets zwischen diesen beiden Werten.
Treptow-Köpenick: registrierte Straftaten pro Jahr. Datenquelle ist der Kriminalitätsatlas der Polizei Berlin.
Bezogen auf die Einwohner zeigt der Trend dagegen nach unten. 9.260 Straftaten je 100.000 Einwohner waren es 2016, 8.063 im Jahr 2025. Pro Kopf gibt es heute also etwa 13 Prozent weniger registrierte Taten als vor knapp zehn Jahren. Die leicht höheren Fallzahlen gehen auf mehr Einwohner zurück, nicht auf mehr Unsicherheit.
Tatverdächtige: Zahlen für ganz Berlin
Achtung, andere Datenbasis
Zu Tatverdächtigen macht die Polizei Berlin Angaben nur berlinweit, und zwar einmal jährlich im PKS-Kurzbericht. Bezirkszahlen gibt es dazu nicht. Die Werte in diesem Kapitel stehen deshalb für Berlin insgesamt im Berichtsjahr 2025 und sagen über Treptow-Köpenick nur bedingt etwas aus.
Laut dem vollständigen PKS-Bericht für 2025 hat die Berliner Polizei in diesem Jahr 132.279 Tatverdächtige ermittelt[2]. 2024 waren es 143.534, der Rückgang beträgt 11.255. Ein zweiter Indikator ist die Tatverdächtigenbelastungszahl: Sie misst Tatverdächtige je 100.000 Einwohner und fiel von 2.958 auf 2.879. In einer wachsenden Stadt sinken also beide Werte, die absolute Zahl und der Bevölkerungsanteil.
Zurückgegangen ist zuletzt auch der Anteil von Tatverdächtigen, die nicht in Berlin leben. 2025 hatten 74,5 Prozent ihren Wohnsitz in der Stadt, 2024 erst 69,9 Prozent. Mehr als ein Viertel waren folglich Touristen, Pendler, Geschäftsreisende oder Reisetäter.
Deutscher Pass, ausländischer Pass: die Anteile
Zieht man jene Verstöße ab, die das Ausländerrecht betreffen und die daher nur Nichtdeutsche begehen können, etwa Delikte rund um den Aufenthalt, dann verteilten sich die Berliner Tatverdächtigen 2025[2] wie folgt:
- 56,7 Prozent mit deutscher Staatsangehörigkeit
- 43,3 Prozent mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit (2024: 43,9 Prozent)
Von Delikt zu Delikt sieht das sehr verschieden aus, wie diese Auswahl schwerer Taten belegt:
| Deliktgruppe | Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger (2025) | Vorjahr (2024) |
|---|---|---|
| Wohnraumeinbruchdiebstahl | 75,0 % | 70,8 % |
| Raub | 55,0 % | 55,3 % |
| Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte | 44,3 % | 44,6 % |
| Gefährliche und schwere Körperverletzung | 44,1 % | 44,3 % |
| Straftaten gegen die persönliche Freiheit | 39,4 % | 39,2 % |
| Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung | 36,9 % | 38,4 % |
Den höchsten Wert zeigt der Wohnungseinbruch mit 75,0 Prozent nichtdeutschen Tatverdächtigen, 56,8 Prozent haben zudem keinen Wohnsitz in Deutschland. Dass reisende Täter bei keinem anderen Delikt eine so große Rolle spielen, zeigt sich schon seit Jahren.
Warum der Migrationshintergrund fehlt
Die PKS registriert die Staatsangehörigkeit laut Ausweis, einen Migrationshintergrund erhebt sie nicht. Ein Tatverdächtiger, der in Berlin aufgewachsen ist und einen deutschen Pass besitzt, gilt als Deutscher, unabhängig von der Einwanderungsgeschichte seiner Familie. Eine Unterteilung in "Deutsche mit Migrationshintergrund" und "Deutsche ohne Migrationshintergrund" ist mit der PKS daher unmöglich.
Wenn du über längere Zeit vergleichen willst, hilft der Strafvollzug weiter. Dort sitzen Menschen, die ein Gericht verurteilt hat, ein Tatverdacht allein bringt niemanden hinter Gitter, und Touristen oder Geschäftsreisende auf Kurzbesuch fehlen in diesen Zahlen. Stichtag 31. März 2025: Im Berliner Justizvollzug hatten rund 49 Prozent[3] der Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten keine deutsche Staatsangehörigkeit, Staatenlose und Fälle mit ungeklärter Staatsangehörigkeit inbegriffen.
60 Prozent dieser Inhaftierten waren Bürger eines europäischen Landes, 21 Prozent eines asiatischen, 12 Prozent eines afrikanischen und ein Prozent eines amerikanischen. Sechs Prozent besaßen gar keine Staatsangehörigkeit.
Einschränkung: Auch diese Zahl beruht auf dem Pass und nicht auf dem Migrationshintergrund. Für ganz Deutschland einheitliche Daten des Justizvollzugs nach Migrationshintergrund liegen nicht vor.
Vorsicht bei der Interpretation
Wer die Zahlen weitergibt, sollte diese Einordnungen dazuschreiben:
- Tatverdächtig ist nicht gleich schuldig. Die PKS erfasst Fälle zu dem Zeitpunkt, an dem die Polizei die Ermittlungen abschließt.[5] Eine Verurteilung folgt daraus nicht automatisch, bis zum Urteil gilt jeder als unschuldig.
- "Nichtdeutsch" meint die Staatsangehörigkeit, die Familiengeschichte bleibt außen vor. Mehr dazu oben beim Migrationshintergrund.
- Touristen, Reisende und Asylsuchende fließen ein. Ein Besucher, der beim Ladendiebstahl ertappt wird, zählt in Berlin, auch wenn er eigentlich in Paris, Warschau oder Hamburg lebt. Für manche Delikte erklärt das einen erheblichen Teil der nichtdeutschen Anteile, deutlich beim Wohnungseinbruch, wo 56,8 Prozent der Tatverdächtigen außerhalb Deutschlands wohnen.
- Alter und Geschlecht verschieben die Werte. Junge Männer sind die Gruppe mit der höchsten statistischen Belastung. Da Berlins nichtdeutsche Bevölkerung im Mittel jünger ist und mehr Männer umfasst als die deutsche, fallen ihre Tatverdächtigen-Anteile schon rechnerisch höher aus. Rückschlüsse auf einzelne Personen erlaubt das nicht.
- Die Anzeigebereitschaft schwankt. Viele Taten erfährt die Polizei nie. Ob angezeigt wird, hängt vom Delikt, vom sozialen Umfeld und vom Wohnviertel ab, und das wirkt sich darauf aus, was in der Statistik ankommt.
FAQ: Kriminalität in Treptow-Köpenick
Welche Bezirksregion in Treptow-Köpenick ist am sichersten?
Müggelheim. 2.798 Straftaten je 100.000 Einwohner sind 2025 der niedrigste Wert im Bezirk, und mit 197 registrierten Fällen liegt Müggelheim auch absolut ganz unten.
Wo in Treptow-Köpenick gibt es die meisten Straftaten pro Kopf?
In Alt-Treptow mit 15.349 Straftaten je 100.000 Einwohner im Jahr 2025. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Niederschöneweide (12.919) und die Dammvorstadt (12.634).
Wie schneidet Treptow-Köpenick im Berliner Vergleich ab?
Gut. Mit rund 8.060 Straftaten je 100.000 Einwohner liegt der Bezirk weit hinter Mitte (19.921) und Friedrichshain-Kreuzberg (17.879). 2025 bedeutet das Platz 11 unter zwölf Bezirken, nur Steglitz-Zehlendorf steht noch besser da.
Welche Aufklärungsquote hat die Berliner Polizei?
2025 lag sie für ganz Berlin bei 44,9 Prozent und damit unter dem Wert von 2024 (45,5 Prozent). Eine eigene Zahl für Treptow-Köpenick veröffentlicht der Kriminalitätsatlas nicht. Je nach Delikt schwankt die Quote stark, von rund 79 Prozent bei Körperverletzungsdelikten bis zu 21,1 Prozent bei Diebstahl.
Wie groß ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in Berlin?
Ausländerrechtliche Verstöße ausgenommen, waren 2025 in Berlin 43,3 Prozent der Tatverdächtigen Nichtdeutsche, nach 43,9 Prozent im Vorjahr. Zu bedenken ist, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik nur den Pass erfasst und keine Angaben zum Migrationshintergrund macht.
Werden in Treptow-Köpenick mehr Nichtdeutsche verdächtigt als im Berliner Schnitt?
Belegen lässt sich das weder so noch so. Tatverdächtige nach Staatsangehörigkeit und Bezirk führt der Kriminalitätsatlas nicht getrennt auf. Übertragen lassen sich die Berliner Werte auch nicht, denn Treptow-Köpenick unterscheidet sich in Sozialstruktur, Altersaufbau und Tourismus vom Stadtdurchschnitt.
Ist Treptow-Köpenick in den letzten Jahren sicherer geworden?
Pro Kopf gerechnet schon. Zwar pendelten die Fallzahlen seit 2016 zwischen rund 23.994 und 26.843 im Jahr. Die Rate je 100.000 Einwohner fiel aber von 9.260 (2016) auf 8.063 (2025), der Bezirk ist also im Verhältnis zur Einwohnerzahl eher sicherer geworden.