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Was macht Kai Lüftner heute? Vom Wuhlheide-Star zum stillen Furzipups-Schöpfer

Der Klabauterband-Musiker lebt zurückgezogen in Treptow-Köpenick – seine Figuren feiern weiter: Puppentheater und Adaptionen halten sein Erbe lebendig.

Von Sabine Fehling | 27. Februar 2026
Was macht Kai Lüftner heute? Vom Wuhlheide-Star zum stillen Furzipups-Schöpfer © Michael Schuster

Stellt euch vor, ein kleiner Drache namens Furzipups rumpelt durch das Donnertal, spuckt statt Feuer nur gewaltige Pupse und bringt Kinder zum Toben vor Lachen. Kai Lüftner, der Mann hinter diesem chaotischen Helden, hat mit seinen Geschichten unzählige kleine Abenteurer verzaubert.1 Wer ihn live erleben will, schaut am besten ins Programm der Parkbühne Wuhlheide.

Heute lebt der Kinderbuchautor laut Wikipedia seit 2019 auf der dänischen Insel Bornholm, wo seine Werke weiterhin neue Geschichten hervorbringen. Was treibt Kai Lüftner 2026 wirklich? Wir werfen einen Blick in sein aktuelles Schaffen.12

Was dich erwartet

Von Treptow-Köpenick in die Welt der Pupse und Drachen

Berlin-Köpenick war lange Kais Zuhause. Mit seinem Musikprojekt Rotz'n'Roll Radio und der Klabauterband (gemeinsam mit Till Sahm und Ralf Brockmann) veröffentlichte er ab 2014 freche Kinderlieder, die Alltagsthemen wie laute Nachbarn oder kaputtes Spielzeug aufgreifen. Für Familien war er ein bekannter Berliner Kinderkünstler.

2019 erschien bei Coppenrath "Furzipups, der Knatterdrache", illustriert von Wiebke Rauers. Lüftner ist Autor, Komponist und Musiker. Die Reihe wurde inzwischen um weitere Bände, ein Kochbuch sowie einen Adventskalender ergänzt.3

Berlin-Köpenick war über Jahre sein Lebensmittelpunkt, ein Bezirk, der seine kreative Arbeit prägte.

Was Kai Lüftner heute macht: Im Schatten der Bühne

Lüftner veröffentlicht weiterhin regelmäßig: Im Dezember 2025 erschien "Furzipups (Bd. 2): und Hicksi Huhn" als Pappbuch bei Coppenrath, im Januar 2026 als gebundene Ausgabe. Frühere Titel wie "Walter Falter" (2023) und "Marie Käferchen" (2022) erschienen bei NordSüd. Im Februar 2025 wurde "Furzipups, der Knatterdrache" zudem als Puppentheaterstück in Ortenberg aufgeführt.4

In Ahlen las die Stadtbücherei am 30. Januar aus "Furzipups und Hicksi Huhn". Auch im VHS-Kursprogramm Herbst/Winter 2024/25 in Nagold tauchen seine Bücher mit Illustrationen von Wiebke Rauers auf.

Neben der Furzipups-Reihe veröffentlichte Lüftner zuletzt "Walter Falter" (2023) und "Marie Käferchen" (2022) bei NordSüd, beide illustriert von Wiebke Rauers. Mit "Furzipups (Bd. 2): und Hicksi Huhn" (Dez 2025/Jan 2026) liegt zudem eine ganz aktuelle Neuerscheinung vor.5

Der Bezug zu Köpenick

Berlin-Köpenick war lange Lüftners Wohnort, bevor er laut Wikipedia 2019 auf die dänische Insel Bornholm zog. Aktuelle Auftritte im Bezirk sind nicht dokumentiert, dafür finden Lesungen und Adaptionen seiner Bücher unter anderem in Ortenberg, Nagold und Ahlen statt. Der Adventskalender mit Wiebke Rauers gehört inzwischen zu seinen festen Veröffentlichungen.

In Köpenick selbst gibt es derzeit keine bekannten Auftrittstermine. Mit Berlin bleibt er biografisch verbunden, geboren wurde er 1975 in der Stadt.

Privat ist über ihn bekannt, dass er verheiratet ist, zwei Söhne hat und seit 2019 auf Bornholm lebt. In den sozialen Medien tritt er eher zurückhaltend auf.

Ausblick: Was kommt als Nächstes für den Pupsen-Drachen?

Die Puppentheater-Shows in Ortenberg laufen weiter, Vorlesestunden wie in Ahlen mehren sich. Vielleicht brodelt Neues? Ein frisches Album mit Klabauterband oder ein Furzipups-Film? Die Quellen schweigen, aber Kais Talent schläft nicht.

In Zeiten, in denen Kinder zwischen digitalen und analogen Welten pendeln, behalten seine Bücher und Lieder ihren festen Platz im Kinderzimmer. Ein Auftritt in Berlin-Köpenick ist aktuell nicht angekündigt, neue Bücher erscheinen jedoch regelmäßig.

Mehr über Kai Lüftner findet sich in Bibliotheken, Buchhandlungen und auf seiner Webseite kailueftner.de.

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Sabine Fehling
Sabine Fehling
Freie Journalistin

Freiberufliche Journalistin, wohnt seit 15 Jahren in Köpenick. Ehemalige Radioredakteurin, die das Schreiben dem Sprechen vorzog. Hat eine Schwäche für Lokalgeschichte und gut recherchierte Hintergrundstücke.

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Leserstimmen
dennis_75 27. Februar 2026, 15:43 Uhr

als jemand aus treptow-köpenick freut mich das zu lesen. wer noch ältere fans trifft: bei einigen vhs- und kulturveranstaltungen taucht seine arbeit immer wieder auf, und die alten klabauterband-plakate hängen noch in manchem ladenlokal. vielleicht könnte die stadt mal eine kleine hommage organisieren, das wäre was fürs quartier.

Patrick 27. Februar 2026, 07:52 Uhr

vielen dank für den schönen artikel über kai lüftner. seine bücher haben meine kinder jahrelang zum lachen gebracht, schön zu lesen dass er weiterhin wirkt, auch wenn er nicht mehr so im rampenlicht steht.

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